IFA und Supervision

Was ist IFA?

Interaktionelle Fallarbeit ist ein spezielles Konzept verhaltenstherapeutischer Gruppenarbeit für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Berufen, in denen die Beziehungsgestaltung zwischen den „Professionellen“ und den „Klienten“ wesentlich zum Gelingen der beruflichen Anforderungen beiträgt. Da sich das Konzept aus der Bearbeitung der Therapeut-Patient-Beziehung entwickelt hat, hat die Arbeit in diesen Gruppen die interaktive Therapeut-Patient-Beziehung primär zum Gegenstand. Sie dient dem Ziel, die interaktionelle Kompetenz praktisch tätiger Therapeuten durch die Reflektion und Veränderung der therapeutischen Beziehungsgestaltung zu erhöhen. Da die damit verbundene Struktur der Gruppenarbeit aber auf andere analoge Fälle übertragen werden kann, ist das Konzept auch für andere Berufsgruppen sinnvoll anwendbar, die die Beziehungsgestaltung zu „Klienten“ verbessern wollen. Die Arbeit erfolgt mittels Gruppeninteraktionen und unter dem vorrangigen Einsatz verhaltenstherapeutischer Methoden. Interaktion sei in diesem Zusammenhang die Gesamtheit der verbalen und nonverbalen kommunikativen Aktivität, die mit den komplexen Handlungsstrukturen in der Therapie im Zusammenhang steht.

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